2026-03-17T00:00:00+01:00
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Pfingsten

Der Name des Pfingstfestes stammt vom dem griechischen πεντεκοστή / pentekosté (zu ergänzen ist ἡμέρα / heméra / heméra – Tag) und bedeutet ›der fünfzigste Tag‹. Gemeint ist der fünfzigste Tag nach Ostern: »Und als der fünfzigste Tag gekommen war, waren sie alle beieinander an einem Ort.« (Apostelgeschichte2,1) Auch das Lehnwort Pfingsten ist ursprünglich – wie Weihnachten und Ostern – ein Dativ Plural: an den pfingsten. Die Angabe in der Apostelgeschichte und auch eine Angabe des Paulus (1. Korinther 16,8) beziehen sich auf das jüdische Wochenfest. Nach dem Zeugnis der Apostelgechichte verbindet sich mit diesem Tag die Herabkunft des Heiligen Geistes, mit der sich wiederum »die erste öffentliche urchristliche Verkündigung« verbindet. (Weiser/Bieritz/Schröer/Sevrugian, 1996) Der frühste eindeutige Beleg für ein eigenes Fest an diesem Tag in der christlichen Kirche stammt aus dem 4. Jahrhundert.

Wir lesen und besprechen an diesem dritten Abend die Erzählung des so genannten Pfingstwunders nach der Apostelgeschichte des Lukas (Apostelgeschichte 2,1–13) als auch Auszüge aus der Abschiedsrede Jesu im Johannesevangelium (Johannes 14,15–26; 16,5–15).

 

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