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Pfarrer Michael Miehe

Predigttext Jakobus 2,14–26

Glaube ohne Werke ist tot
[14] Was hilft’s, liebe Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, und hat doch keine Werke? Kann denn der Glaube ihn selig machen? [15] Wenn ein Bruder oder eine Schwester Mangel hätte an Kleidung und an der täglichen Nahrung [16] und jemand unter euch spräche zu ihnen: Geht hin in Frieden, wärmt euch und sättigt euch!, ihr gäbet ihnen aber nicht, was der Leib nötig hat – was könnte ihnen das helfen? [17] So ist auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, tot in sich selber.
[18] Aber es könnte jemand sagen: Du hast Glauben und ich habe Werke. Zeige mir deinen Glauben ohne die Werke, so will ich dir meinen Glauben zeigen aus meinen Werken. [19] Du glaubst, dass nur einer Gott ist? Du tust recht daran; die Teufel glauben’s auch und zittern. [20] Willst du nun einsehen, du törichter Mensch, dass der Glaube ohne Werke nutzlos ist?
[21] Ist nicht Abraham, unser Vater, durch Werke gerecht geworden, als er seinen Sohn Isaak auf dem Altar opferte? [22] Da siehst du, dass der Glaube zusammengewirkt hat mit seinen Werken, und durch die Werke ist der Glaube vollkommen geworden. [23] So ist die Schrift erfüllt, die da spricht : »Abraham hat Gott geglaubt und das ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet worden«, und er wurde »ein Freund Gottes« genannt . [24] So seht ihr nun, dass der Mensch durch Werke gerecht wird, nicht durch Glauben allein. [25] Desgleichen die Hure Rahab, ist sie nicht durch Werke gerecht geworden, als sie die Boten aufnahm und ließ sie auf einem andern Weg hinaus? [26] Denn wie der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot.

Lutherbibel, revidierter Text 1984, durchgesehene Ausgabe, © 1999 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart

 

Trinitatis (griechisch treis/tria – drei; lateinisch trini – drei; trinitatis – Dreifaltigkeit: Gott-Vater, Sohn und Heiliger Geist, siehe z.B. das Apostolische Glaubensbekenntnis)

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